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Ralf Glenk und Martin Ernst

Das neue Programm:
"Dass es noch Menschen gibt"
16.02.2013 - Das neue Bühnenprogramm geht an den Start:
"Dass es noch Menschen gibt..."


Ein Abend voller Gefühl und Emotionen - Mitreissend, mutmachend, heiter, besinnlich, zum Mitlachen, Mitklatschen und Zurücklehnen.


Zu den überwiegend eigenen Songs von Ralf Glenk gesellen sich Lieder von Menschen, die seine Arbeit beeinflusst haben und Anekdoten seiner Erlebnisse mit den Menschen in rund 30 Jahren als Bühnenmusiker. Vor allem musikalisch werden die Liebhaber von akustischer Gitarren- und Mandolinenmusik auf ihre Kosten kommen und können ihr Gehör so richtig verwöhnen lassen. Begleitet wird Ralf Glenk hierbei von seinem langjährigen Bühnenkollegen Martin Ernst. Beide waren lange Jahre Teil der bekannten Mittelalterband "Des Geyers schwarzer Haufen".


Ein Liederabend der besonderen Art! Viel Neues aber auch Bekanntes auf vielsaitige, virtuose und humorvolle Weise präsentiert.

Ralf Glenk

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Stimmt auf der Bühne mit anspruchsvoller Literatur und Musik ihr Publikum auf Weihnachten ein: Marianne Sägebrecht. Foto: frei
MARIANNE SÄGEBRECHT KAM NACH LIMBURGERHOF


Limburgerhof- Am 15.12.2012 lud Salten Theater Promotion in Die Kleine Komödie am Burgunderplatz in Limburgerhof ein:
Auf dem Programm stand „… und ob der Mensch den Menschen liebt", eine musikalisch-literarische Weihnachtsreise mit Marianne Sägebrecht (Rezitation) und Ralph Glenk an der Gitarre. Geboten wurden Geschichten u.a. von Oskar Maria Graf, Karl Heinrich Waggerl und natürlich von ihr selbst. Begleitet wurde sie auf der Gitarre von Ralph Glenk, der sein Instrument sehr gut beherrscht und auch mit seiner Stimme sehr überzeugt. Seine Einlagen setzten immer wieder dynamische Akzente, in der zweiten Hälfte des Abends verstärkt und häufiger.
Die Schauspielerin und Autorin Marianne Sägebrecht führte uns u.a. zu Betrachtungen der Weihnachtsgans von Oskar Maria Graf und in Auszügen einer Predigt von 1644. Dazu kredenzt Glenks verrocktes „Leise rieselt der Schnee". Herbert Schreibers „Das Weihnachtsgeschenk" konfrontiert uns mit einer verblüffend einfachen Lösung der körperlichen Zuwendung: Man(n) schenke sich selbst – nackt! - am Heiligabend. Das verwirrende Gedicht von Alfons Schweigert zielt auf die Einheit in der Verschiedenheit ab: "Wenn ich du wäre, und du ich, dann wären wir wir!" Jede Wahrheit hat eben zwei Seiten, genau wie in Glenks Lied über Papst und Sultan, von jeder Seite eine Zutat und schon hat man die passende Mischung! Wein von den Christen und Polygamie von den Moslems …
In Christian Heinischs "Weihnachtsmärchen" wird anlässlich eines Überfalls auf einen türkischen Laden klar, dass wir ohne ausländische Mitbürger oder ausländische Waren um vieles ärmer wären. Die Autorin erzählte uns auch etwas zu ihrer eigenen Geschichte, dargestellt in „Mein Leben zwischen Himmel und Erde". Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, etwa um 1949, als die Mutter Sägebrecht zwei kleine Kinder in schwerer Not durchbringen musste, und dabei von einem Bauer und einem jüdischen Baron unterstützt wurde.
Am Ende überreichte die Veranstalterin Lilo Salten mit großem Dank an die Schauspielerin zwei üppige Gebinde auf der Bühne und kündigte noch ein besonderes Geschenk von Rainer Magold an. Der stiftete bereits Wochen zuvor ein Gemälde von Marianne Sägebrecht zu einer noch einige Tage dauernden Versteigerung bei ebay, deren Erlös "Ein Herz für Kinder" zufließen wird. Und der großartige Expressionist und Porträtmaler Magold kam mit einem weiteren großformatigen Porträt von Marianne Sägebrecht in den Saal und schenkte es, als Zeichen seiner Verehrung, der Schauspielerin und Autorin, die ganz gerührt und betroffen das wunderbare Gemälde von der Bühne trug. LS-SV
Covergestaltung: Marianne Sägebrecht